Betrieb der Bayerischen Oberlandbahn soll trotz Warnstreiks aufrecht erhalten werden

Die Planungen für den Ersatzbetrieb bei der Bahn und bei den privaten Bahnbetreibern laufen für den morgigen Streiktag auf Hochturen. Laut der Bayerischen Oberlandbahn versucht man den Bahnbetrieb aufrecht zu erhalten, ist aber von anderen Einflüssen abhängig.  Auch wenn das Zugpersonal vollständig antreten würden, können andere Faktoren wie streikende Mitarbeiter bei der Bahn den gesamten Betrieb lahmlegen. Der morgige Tag wird aber dann die Erkenntnis bringen. In wie weit Schienenersatzverkehr via Ersatzbusse zum Tragen kommt, wird auch der morgige Tag zeigen. Wer die Möglichkeit hat, sollte erst ab 10 Uhr seinen Weg zur Arbeit antreten.

Morgen früh können sich Pendler der BOB auf folgende Weise informieren:

- über das Servicetelefon der Bayerischen Oberlandbahn unter der Telefonnummer 08024 997171
- im Internet unterdie bekannte Internetadresse  www.bayerische-oberlandbahn.de
oder Mobil auch über Twitter  twitter.com/BOB_Info

Die Bahn selber unter bahn.de wird ab ca. 4:30 Uhr die ersten gesicherten Erkenntnisse zum Streik mitteilen.

Pressemitteilung der Bayerischen Oberlandbahn – Stand 19:41 Uhr

Die Gewerkschaften Transnet und GDBA haben bundesweit Warnstreiks angekündigt, mit denen ab Dienstag, den 26.10., zu rechnen ist. Voraussichtlich sollen diese zwischen 5 und 10 Uhr morgens stattfinden. Zum Streik aufgerufen sind alle Eisenbahner. Hierzu gehören sowohl Lokführer als auch Fahrdienstleiter, Rangierer und Kundenberater.

Grundsätzlich wird die Bayerische Oberlandbahn GmbH (BOB) alles versuchen, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Auch, wenn die BOB-Mitarbeiter wie gewohnt ihren Dienst antreten, können die Züge jedoch nur verkehren, wenn alle anderen notwendigen Plätze ebenfalls besetzt sind, wie beispielsweise die Positionen der Fahrdienstleiter bei DB Netz. Infolgedessen wird die BOB erst in der aktuellen Situation wissen, wie sich der Streik auf den Fahrplan auswirken wird.

Ergänzend werden Busse angemietet, um gegebenenfalls einen Schienenersatzverkehr einzurichten. Da jedoch besonders am Morgen die meisten Busse im normalen Verkehrsbetrieb eingesetzt sind, stehen voraussichtlich nicht ausreichend Kapazitäten zur Verfügung. Fahrgäste, die zeitlich flexibel sind, sollten möglichst nach 10 Uhr fahren.

Reisende können sich beim Servicetelefon der BOB unter der Telefonnummer 08024 997171 oder im Internet unter www.bayerischeoberlandbahn.de über den aktuellen Betrieb informieren. Darüber hinaus werden an bestimmten Bahnhöfen Mitarbeiter der BOB über die Situation informieren.

Weitere Informationen zum Warnstreik

Warnstreiks im Regionalverkehr in Bayern am 26.10.2010

1 Kommentar zu „Betrieb der Bayerischen Oberlandbahn soll trotz Warnstreiks aufrecht erhalten werden“

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