Artikel-Schlagworte: „Gitarre“
Una noche andaluz – Eine andalusische Nacht im Heppel und Ettlich in München
Mit den drei herausragenden Elementen des Flamenco auf einer musikalischen Reise durch Andalusien: Von den Gestaden des Mittelmeeres bei Malaga (Tango de Malaga) es an die raue atlantisch-andalusische Küste, zu den Gesängen der Städte Cádiz (Cantinas, Alegrías) und Huelva (Fandangos de Huelva), aus dem maurischen Granada die Lieder und Geschichten von Federico García Lorca mit (Romancero Gitano) und aus Sevilla die Fiestastimmung erzeugendenden Sevillanas. Mit Estela Sanz Posteguillo (Gesang), Anette Darda „La Maruja“ (Tanz), Ricardo Volkert (Gitarre, Gesang)
Datum : 23.1.2011
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: 14/17 €
Adresse:
Theater Heppel & Ettlich, Feilitzschstr. 12, 80802 München
Reservierung Theater
Telefon 089/38887820
Quelle: Heppel und Ettlich
Walter Abt & Sol y Sombra bei den Saitensprüngen 2009
Unerhörte Laute des Flamenco – Was passiert, wenn Flamenco hochvirtuos auf einer Laute gespielt wird, einer der besten europäischen Saxophonisten dazukommt, wenn sich ein junger begnadeter Flamencotänzer aus Jerez de la Frontera in feurige tänzerische Dialoge mit einer Ikone des Modern Dance begibt, zusätzlich befeuert von den Rasgueos einer Gitarre und einem brillant gespielten Kontrabass? Die Antwort kommt von “Sol y Sombra” (Licht und Schatten), dem fantastischen Ensemble um den Gitarristen, Lautenisten und Komponisten Walter Abt. Gerade von einer Tour durch Spanien und Portugal zurückgekehrt, gastiert “Sol y Sombra” am 24. November im Rahmen des SAITENSPRÜNGE-Festivals in Bad Aibling. Als 1.Preisträger im Orchesterwettbewerb des Deutschen Musikrates leitet der Münchner Gitarrist und Komponist Walter Abt das Ensemble Sol y Sombra (contemporary flamenco). Sol y Sombra ist ein Spiegel für Weltoffenheit und Interkulturalität der zeitgenössischen Musik. Explosiv-rhythmische Formen der musikalischen Improvisation erzeugen dialogische Beziehungen zu tänzerischen
Bewegungen. Das Instrumentarium des Ensembles Sol y Sombra greift zurück auf die Laute als Instrument mit tausendjähriger Tradition und als exponiertes Bindeglied zwischen den orientalischen und okzidentalen Kulturen. Nichts liegt uns ferner als eine Fusion a la „Flamenco light“. Wesentlich ist das Schaffen einer eigenen Klangidentität, die in Zeiten von veränderten gesellschaftlichen und globalen Verhältnissen in einem subjektiven musikalischen Weltbild möglich ist. Zusammen mit Walter Abt (Gitarre und Laute), der alle Stücke komponiert hat, spielen am Bass Markus Wagner und an der Rhythmusgitarre Ken Weinzierl. Choreographie und Tanz: Aurelia Baumgartner, sowie einem tänzerischen Feature von dem jungen hochbegabten Flamencotänzer Jairo Cabral, der eigens für dieses Konzert aus Jerez de la Frontera eintrifft. Der Bailaor jerezano Jairo Cabral wird die Flamenco-Compases in unseren Stücken tänzerisch gestalten- im Austausch mit dem zeitgenössischen Tanz von Aurelia Baumgartner. Als neues Mitglied in der Band spielt der Münchner Kulturpreisträger Jürgen Seefelder, Sopransaxophon, seines Zeichens Professor und Leiter der Jazzabteilung an der MHS Mannheim. Wann : Dienstag, 24. November, Kurhaus Bad Aibling, Beginn 20 Uhr.
(Quelle: Presse Saitenspünge)
Guitarrissimo! – die lange Saitensprünge-Nacht 2009 in Bad Aibling
Wenn es noch irgendeines Beweises bedarf, dass die Gitarre DAS universelle Musikinstrument ist – hier ist er. “Guitarrissimo!” 2009 präsentiert am 14. November zum 10-jährigen Jubiläum des Internationalen Gitarrenfestivals Saitensprünge in Bad Aibling: Michael “Kosho” Koschorreck,
seines Zeichens Gitarrist der Söhne Mannheims und “weltmusikalisches Ein-Mann-Orchester” (Frankfurter Rundschau). Paulo Amorim, den derzeit spannendsten Klassikgitarristen Portugals. Modern American Guitar Music von Zane Charron, dem Mann von der “Space Coast” Floridas. Das bahnbrechende russisch-ukrainisch-weißrussische Gitarrenquartett 4tissimo. Die absolut bezaubernde Gitarristin Ieva Baltmiskyte aus Vilnius, Litauen auf Solopfaden. Gitarrenmusik von A (wie Amorim, Paulo) bis Z (wie Zane Charron) also – und das alles an einem unvergesslichen Abend, beim “Festival im Festival” der Saitensprünge.(Quelle: Presse Saitenspünge)
Tickets erhalten Sie hier unter der Suche nach: Bad Aibling
Samstag, 14. November, Kurhaus Bad Aibling. Beginn: 19 Uhr.
Sa., 14.11., 19:00 Uhr – Kurhaus
GUITARRISSIMO! (USA, P, D, RU, BY, UA, LT)
Das Festival im Festival
Saitensprünge 2009 Bad Aibling : Pepe Romero spielt Tárrega und Albéniz
So sehr die Gitarre zurecht als Weltbürgerin unter den Instrumenten gilt, als das meistgespielte Musikinstrument – so eng ist doch nach wie vor der Bezug zu Spanien. Dass die Konzertgitarre, die klassische, nylonbesaitete Gitarre lange Zeit auch als “spanische Gitarre” bezeichnet worden ist, ist einerseits begrifflich unscharf. Schließlich gibt es da als urspanische Form die “Guitarra Flamenca” mit ihrer leichteren Bauweise, ihrem perkussiveren Ton. Es hat andererseits aber berechtigterweise mit einer grandiosen Blütezeit der Gitarrenmusik zu tun, die im Spanien des ausgehenden 19. Jahrhunderts stattfand. Antonio de Torres (1817 bis 1892), der “Stradivari des Gitarrenbaus” brachte die Konzertgitarre in ihre bis heute gültige Form. Und mit Francisco Tárrega (1852 – 1909) trat ein Gitarrenvirtuose und Komponist von überepochaler Bedeutung in Erscheinung, der nicht nur eine spieltechnische Schule gründete, die bis heute fortwirkt, sondern vor allem mit seinen hochromantischen Kompositionen eine riesige Welle der Begeisterung auslöste und maßgeblich prägte, was heute noch als spanische Gitarrenmusik schlechthin gilt. Anders als Tárrega war der Komponist Isaac Albéniz (1860 – 1909) Pianist. Kein Wunder, dass seine Kompositionen schon zu seinen Lebzeiten ebenso gerne auf der Gitarre gespielt wurden, als auf dem Tasteninstrument – waren diese doch zutiefst inspiriert von Gitarrenklängen,
insbesondere vom Flamenco Andalusiens. Pepe Romero, fraglos einer der zehn bedeutendsten Konzertgitarristen der letzten hundert Jahre und oftmals als “König der Gitarre” apostrophiert, widmet sein Solokonzert bei den Saitensprüngen (8.11., Kurhaus, 20 Uhr) ganz der Musik von Tárrega und Albéniz, sowie seinem verstorbenen Vater Celedonio Romero und begründet dies in einem sehr persönlichen Vorwort wie folgt: “Waren es doch diese Komponisten, die gespielt von den göttlichen Händen meines geliebten Vaters und Lehrers Celedonio Romero dafür gesorgt haben, dass ich mich in jungen Jahren auf`s Leidenschaftlichste verliebt habe in die Musik, die Gitarre, und Spanien. Die mich die
Schönheit des Lebens mit vibrierender Intensität spüren ließen. Ihre Musik erfüllte meine Kindheit. Ich erinnere mich daran, wie mein Vater und seine Freunde, (die direkte Schüler Tárregas waren, insbesondere Rogelio Molina) lange Abende mit der Suche nach der richtigen Klangfarbe, Phrasierung und den richtigen Fingersätzen verbrachten, um die Schönheit und Poesie der Musik von Tárrega und Albéniz auf bestmögliche Weise zum Leben zu erwecken. Ich habe für dieses Programm besonders die Stücke ausgewählt, die mein Vater am meisten schätzte und am liebsten spielte und sie so aneinandergereiht, wie er das zu tun pflegte. Mit dieser Hommage an diese beiden genialen Tonschöpfer möchte ich
mein Publikum dazu einladen, mich auf eine Reise zu meinen Wurzeln zu begleiten, und mit mir all die Erinnerungen wach werden zu lassen, die sich so tief in meine Seele eingeschrieben haben.” (Quelle: Presse Saitenspünge)
Tickets erhalten Sie hier unter der Suche nach: Bad Aibling
Sonntag, 8. November, 20 Uhr, Kurhaus Bad Aibling.

