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Stauprognose Weihnachten 2010

Alle Jahre wieder steht Weihnachten vor der Türe – und damit auch wieder Staus auf den Autobahnen. Die Wetterlage tut Ihr Bestes dazu. Start der ersten Reisewelle war bereits Dienstag – aber der Höhepunkt wird am  Donnerstag, der 23. Dezember erwartet. Dann starten in 9 Bundesländern wieder die Weihnachtsferien. Am Freitag – Heiligabend – geht man von ruhigen und störungsfreien Weihnachtsverkehr aus. Am Sonntag, den 26. Dezember wird wieder starker Rückreiseverkehr die Strassen füllen und man sollte mit Behinderungen rechnen – besonders auf den Zufahrtsstraßen in die Wintersportgebiete ist mit starken Verkehr zu rechnen – mehr dazu unten die Auflistung der Staustrecken im Ausland. Autofahrer sollten an Schneeketten denken und die aktuellen Lawinenwarnungen beachten.

Die Staustrecken im Einzelnen zu Weihnachten 2010 :

  • A 1/A 7 Großraum Hamburg
  • A 1 Bremen – Dortmund – Köln
  • A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
  • A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg
  • A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
  • A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg – Pilsen
  • A 7 Hannover – Kassel – Würzburg – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A 9 Berlin – Nürnberg – München
  • A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A 81 Stuttgart – Singen
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

Aktuelle Baustellen findet man auf folgenden Strecken:

  • A 1 Köln – Dortmund und Bremen – Hamburg – Lübeck
  • A 3 Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – Köln – Oberhausen
  • A 4 Erfurt – Chemnitz
  • A 5 Basel – Karlsruhe
  • A 7 Würzburg – Kassel
  • A 11 Berliner Ring – Dreieck Uckermark – Stettin
  • A 45 Gießen – Hagen

Staustrecken im Ausland

  • Österreich: A 10 Tauern-, A 12 Inntal-, A 13 Brenner-, A 14 Rheintalautobahn, B 179 Fernpass-Route als auch die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen
  • Italien: A 22 Brennerautobahn als auch die Straßenzuführungen ins Puster-, Grödner- und Gadertal und in den Vinschgau
  • Schweiz: A 2 Gotthard-Route, A 1 St. Gallen – Zürich – Bern und die Zufahrtsstraßen in die Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz

Allen noch ein schönes Weihnachtsfest und eine entspannte Autofahrt an Ihren Urlaubsort.

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(Quelle: ADAC)

Tourengeher erhalten Platzverweis bei den Alpenbahnen Spitzingsee und Brauneck

Seit Mitte Dezember erschreckt eine Nachricht alle Tourengeher : Die Alpenbahnen Spitzingsee und Brauneck sperren die präparierten Pisten für Tourengeher. Auf der Webseite der Liftbetreiber steht geschrieben : “Der Aufstieg mit Tourenski, Schneeschuhen und ähnlichem ist auf den präparierten Pisten aus Sicherheitsgründen verboten! ” Vertragen sich Tourengeher und Skifahrer auf einer Piste nicht mehr ? Gab es schon schwere Unfälle mit Tourengehern, daß so ein Verbot dies gerechtfertigt ? Grund für dieses harte Verbot ist ein durch den Deutschen Seilbahnverband in Auftrag gegebenes aktuelles Rechtsgutachten, welches der Auffassung folgt, dass alleine durch die Duldung von Tourengehern auf Skipisten eine Verkehrssicherungspflicht seitens des Pistenbetreibers begründet wird. Gleiches gilt bei Schaffung und Akzeptanz von Regelungen und Beschilderungen gegenüber Tourengehern. Dies bedeutet, dass im Falle eines Unfalles der Betreiber in die (Mit-)Haftung genommen werden kann. Ein Ausschluss der Haftungsrisiken für den Pistenbetreiber ist daher nur durch ein Betretungsverbot für Tourengeher möglich und auch zulässig. Der Betreiber kann dabei von seinem Hausrecht  Gebrauch machen, da Skipisten als Sportstätten einzustufen sind, unabhängig davon, ob die Piste geöffnet ist oder nicht.  Das freie Betretungsrecht der Natur greift damit auf Skipisten nicht. Bei dem Gutachten handelt es sich um eine Rechtsmeinung, die zum heutigen Zeitpunkt noch nicht gerichtlich bestätigt oder widerlegt wurde. Aus Gründen der Sicherheit für ihre skifahrenden und snowboardenden Gäste und um unkalkulierbare Haftungsrisiken auszuschließen, haben sich die Pistenbetreiber der Skiregion Brauneck-Wegscheid und Spitzingsee dazu entschlossen, dieser Rechtsmeinung zu folgen und das Tourengehen auf ausgewiesenen Skipisten bis auf Weiteres zu untersagen.  Am Spitzingsee bleibt aber die Aufstiegsmöglichkeit entlang der Taubensteinbahn zur Schönfeldhütte und zum Taubensteinsattel bestehen. Somit sind die klassischen Skitourenziele wie Jägerkamp, Aiplspitz und Rotwand weiterhin erreichbar. Pressemeldungen in den letzten Tagen haben gezeigt, daß dieses Verbot starke Diskussionen mit sich gebracht hat. Nicht von der Hand zu weisen ist, daß Tourengehen zum Trend geworden ist – und nicht nur alleine in Österreich. Früher hatte man nur selten jemand entlang der Piste aufsteigen gesehen – heute schaut die Situation ganz anders aus. Auch Österreich musste sich mit diesem Problem beschäftigen. Auch sehen hier im Nachbarland Österreich Pistenbetreiber die Tourengeher eher als Störfaktor und führen hier auch immer wieder zu Diskussionen. Hier hatte der Tiroler Skifell-Erzeuger Koch alpin GmbH eine gute Idee und hat eine umfassende Informationsbroschüre herausgegeben: „Pistentouren im Großraum Innsbruck – Sicher und Fair“. Tourengeher erhalten in dieser Broschüre eine detaillierte Übersicht über die Regelungen, Sperrzeiten und Gefahrenpotenziale für Pistentouren in elf bestehenden Skigebieten mit zusätzlich Tourenmöglichkeiten für weitere fünf Gebiete , wo es zwar eine Piste, aber keinen Liftbetrieb gibt. Ein Beitrag im Heft widmet sich über die rechtlichen Aspekte des Tourengehens auf Pisten, wo die Probleme liegen und soll für ein gutes Miteinander zwischen den Tourengeher und Seilbahnbetreibern beitragen.Vielleicht ist ein solches Heftchen auch eine gute Gelegenheit die Kommunikation zwischen den betroffenen Parteien zu verbessern und auf verschiedene Aspekte aufmerksam zu machen . Ein Verbot bringt schnell immer Unmut, auch wenn die Liftbertreiber im Recht sein könnten. Wenn es interessiert , hier die Broschüre aus Tirol, die über die Koch alpin GmbH oder die Tirol Werbung kostenlos bezogen werden oder hier hier als Download :

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Google Street View startet in Deutschland und Oberstaufen ist live dabei

Es war das Nachrichtenthema des Sommers – Google Street View Deutschland – Bist du dafür oder dagegen – Google Street View ist in aller Munde. Der deutschsprachige Raum Deutschland – Österreich – Schweiz diskutierte heftig über den Online Dienst von Google. Nur ein gallisches Dorf  warf sich aller der Kritik entgegen- der kleine Ort Oberstaufen im Allgäu und verschickte Google mit der Google Street View Torte via Videobotschaft ein Klares Ja zu Google Street View und ernte nun dafür die Lorbeeren. Der Google Street View Deutschland Start wurde nach Oberstaufen gelegt und ging um 10.30 Uhr online – und ganz Deutschland war live dabei.  Dem Ort Oberstaufen mit seiner Tourismuschefin Bianca Keybach ist mit dieser PR ein geschickt guter Schachzug gelungen, den Ort so massiv in die Presse zu bringen und für sich Werbung zu machen. Gratulation nach Oberstaufen. Wie sowas bereits in der Praxis funktioniert, der kann ja dies an einigen Beispielen in der Toskana sehen – hier sind bereits klassische Orte wie Livorno , Florenz , Arezzo, San Gimignano live im Internet zu sehen und bieten dem interessierten Nutzer bereits jetzt schon eine optimale Vorbereitung für den Urlaub.  Auch der  italienische Partner Ort von Gmund Fauglia in der Provinz Pisa wird in Street View bereits gezeigt. Aber es wird trotz Start in Deutschland weiter diskutiert werden – egal wie erfolgreich dies für einzelne Tourismusorte sein könnte.In ca. zwei Wochen geht Google Street View auch in folgenden Städten in Deutschland online : Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.

Bleibt abzuwarten, wo die Reise von Google Street View hinbewegt – auch an den Tegernsee ?

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Quelle : Youtube – TV Allgäu Nachrichten

Schweizer Luftraum bleibt bis morgen 14 Uhr gesperrt

Während Italien und Österreich den Luftraum erst mal wieder freigeben, werden laut dem Bundsamt für Zivilluftfahrt (BAZL) die Luftraumsperren in der Schweiz bis Montag 14 Uhr aufrecht erhalten. Am Montag morgen wird dann wieder die Lage neu bewertet und Massnahmen entsprechende verlängert oder aufgehoben. ( Quelle:BAZL)

Österreichischer Luftraum wird ab morgen 6 Uhr freigegeben

Laut Austrocontrol wird neben dem italienischen Luftraum nun auch der österreichische Luftraum für den Flugverkehr ab Montag 6 Uhr für alle Flughäfen in Österreich freigegen. Auf Grund der Wetterlage kann es aber kurzfristig wieder zu Schließungen an einigen Flughäfen kommen – die Lage wird jederzeit neu bewertet. ( Quelle Austrocontrol )

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