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44. Großes Preisrodeln vom Hirschberg
Schon zum 44. Male findet dieses Jahr das große Preisrodeln vom Hirschberg statt, das von der Gemeinde Kreuth in Zusammenarbeit mit dem Rodelclub Kreuth veranstaltet wird. Die Vorhersagen sagen hier Minusgrade von minus 15 Grad an Tag an.
Gefahren wird in folgenden Klassen:
1. Rennrodel und Halbrenner Damen und Herren
2. Volksrodel mit Rundkufen
3. Sport- und Tourenrodel in folgenden Altersklassen:
Damen 14-18, 18-30, 30-50 und über 50 Jahre, Herren 14-18, 18-40, 40-60 und über 60.
4. Rodel mit Flachkufen Damen und Herren.
Der Gewinner in der Klasse 2 bis 4 erhält den “Josef-Linsinger-Gedächtnis-Wanderpokal”. Das Startgeld beträgt 6 Euro. Die Startnummernausgabe erfolgt von 7:30 – 9:00 Uhr am Ziel. Gestartet wird um 10:30 Uhr beim “Saumstadel”. Die Gehzeit zum Start beträgt ca. 1 1/2 Stunden, die Strecke wird ab 9:00 Uhr gesperrt.
Die Preisverteilung findet um 19:30 Uhr in der Naturkäserei Kreuth statt.
Wer Lust hat teilzunehmen , der kann seine Meldung für das “Große Preisrodeln” unter Angabe des Namens, Wohnortes, Geburtsdatums und der Art des Rodels über die Tourist-Information Kreuth (Tel. 08029/1823 – Fax 1828 – e-Mail info@kreuth.de bis Freitag, 3. Februar 2012, 12:00 Uhr vornehmen.
Nachtrodeln bei Flutlicht im Januar und Februar 2011 an der Klamm in Kreuth
Im Januar und Februar 2011 ist es wieder soweit – die Rodel Strecke an der Klamm bei Kreuth wird wieder für Gäste jeden Freitag ab 19:00 Uhr geöffnet. Die 4. Rodel Weltmeisterschaft fand vom 24.-29. Januar 1984 in Kreuth am Tegernsee statt. Bei guten Rodel-Verhältnissen lädt der Rodelclub Kreuth dann wieder zum beleuchteten Gästerodeln ein. Kosten für Nichtmitglieder belaufen sich auf 2 Euro am Abend. Direkt vor Ort können beim RC Kreuth Renn- und Sportrodel ausgeliehen werden. Wer noch nicht dort, war die Anfahrt erfolgt über die Autobahn A8 München – Salzburg / Ausfahrt Holzkirchen und dann über Gmund / Rottach-Egern / Kreuth weiter Richtung Achensee fahren – vorbei am Parkplatz Wildbad Kreuth und dann beim Parkplatz Klamm links oder rechts parken.
Termine 2011 zum Nachtrodeln an der Klamm
07.Januar – 14.Januar – 21.Januar – 28.Januar
04.Februar – 11.Februar – 18.Februar – 25.Februar
Hier ein nettes Video zum Nachtrodeln am 11er im Stubaital, Österreich:

FIL Intercontinental-Cup 2010 – Rodel-Event in Kreuth
Update – Aktuelle Mitteilung : Der IC-Cup am 16. und 17. Januar in Kreuth muss wegen schlechter Bahnverhältnisse durch Schneemangel aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Ein Ersatztermin und/oder Ersatzort ist derzeit nicht bekannt.
Superschnellen Schnee und begeisterungsfähige Zuschauer – das wünscht sich der Rodelclub Kreuth e.V. fürs 3. Wochenende im Januar. Am 16. und 17.1.2010 ist es soweit: Der FIL-Intercontinental-Cup im Rennrodeln auf Naturbahn wird auf der WM-Bahn Kreuth-Klamm ausgetragen. Vor allem Jugend- und Juniorenkader aus der internationalen Nachwuchsszene sind im Ein- und Doppelsitzer am Start.
Fast 100 Höhenmeter auf einer Bergabstrecke von 830 m gilt es als Schnellster zu bewältigen. Das Durchschnittsgefälle von 11,8% und in manchen Abschnitten sogar Neigungen bis zu 16% ermöglichen einen rasanten Downhill-Sprint auf der Naturbahn des gastgebenden Rodelclubs Kreuth. Der darf sich rühmen, dass sich schon mehrere spätere Deutsche Meister in der Disziplin „Rodeln“ hier ihre ersten Meriten verdient haben. Die vom Club gepflegte und präparierte Naturbahn, eine intensiv genutzte Forststraße, war 1984 sogar Austragungsort für die Weltmeisterschaft im Rodeln. Sämtliche Medaillen wurden damals von italienischen und österreichischen Sportlern abgeräumt. Doch dabei sein ist alles – aber Gewinnen macht deutlich mehr Spaß.
International läuft die Sportart unter „Luge“, wodurch sich auch das Akronym FIL für den Dachverband „Fédération Internationale de Luge de Course“ erklärt. Dem im Englischen und im Französischen gleichen, doch selbstredend unterschiedlich ausgesprochenen Wörtchen „luge“ für „Rodelschlitten“ fehlt natürlich bei den fremdsprachigen Nachbarn durch seine Sanftheit in der Phonetik der energiegeladene, kraftvolle Biss, den die Akteure im Rennrodeln definitiv brauchen. Im Gegensatz zum Rodeln auf Kunstbahnen, nutzen die Athleten auf ihrer der Natur entliehenen Bahn Arme, Beine und ein Lenkseil für die Lenkmanöver. Mit vollem Körpereinsatz lassen sich so auch enge Kurven nehmen. Gebremst wird mit den Füßen. Kleine Spikes in den Schuhen sorgen für den erforderlichen Grip auf der eisigen Bahn, bei der im Gegensatz zur Kunstbahn schon mal naturgegebene Unebenheiten einkalkuliert werden müssen. Bei der Form des Rodelschlittens steht nicht die Aerodynamik des Gefährts und die Gewichtsverlagerung in liegender Position im Vordergrund. Das ist die Fahrtechnik und Ausstattung, die man von den Rodlern auf Kunstbahnen in der gebauten Eisrinne her kennt. Die Sportler auf Naturbahnen setzen bei ihrem Material auf flexible Werkstoffe und messerscharfe Kufen, um ihrer Bahn ein paar Hundertstel Sekunden abzuringen. Nicht immer kommen Fahrer und Gefährt gemeinsam ins Ziel, und die vereiste Bahn wird so manchem Rodelpiloten hin und wieder ein schmerzhaftes Andenken im Bereich der Weichteile mitgeben.
Bleibt zu hoffen, dass sich noch rechtzeitig zum 16. Januar der ersehnte Neuschnee einstellt, damit die antretenden Kader beweisen können, dass sie auch übers Jahr fleißig an Kondition und Technik gearbeitet haben. Vielleicht können ja in dieser Ausscheidung die deutschen Teilnehmer auch den ein oder anderen Pokal oder Ehrenpreis mit nach Hause nehmen.
